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Mittwoch, 18. Januar 2012
...heuert die Stadt Schamanen an, um Regen zu verhindern
Bei der U-20-Fußball-Weltmeisterschaft, die letztes Jahr in Kolumbien stattfand, sorgten sich die Veranstalter, dass es beim Endspiel in der Hauptstadt regnen könnte. Also unterzeichneten sie einen Vertrag mit einem chamán, der für Sonnenschein sorgen sollte. Der Mann war 2010 bereits für die Inauguration des Präsidenten tätig gewesen. Dessen Büro beeilte sich heute zu erklären, dass das Geld für diesen Einsatz, anders als im Fall der WM-Abschlussfeier, nicht aus öffentlichen Töpfen gekommen sei.
Donnerstag, 12. Januar 2012
...herrschen keine tropischen Temperaturen!
Da ich von niemandem mehr hören will, dass er mich wegen des "karibischen Klimas" um meinen Umzug beneidet, gibt's heute eine kleine Erdkunde-Lektion: Bogotá liegt auf 2600 Metern, im Durchschnitt ist es hier etwa 13 Grad – und ab und zu regnet es so heftig, dass Straßen abrutschen*, Flüsse über die Ufer steigen und Menschen ihr Obdach verlieren.
* Auf dem Foto ist auch das Haus meiner Schwiegermutter zu sehen, die von dem derrumbe nachts wach wurde und panisch Koffer packte, um sich in Sicherheit zu bringen – das Gebäude ist dann aber, wie man sieht, doch stehen geblieben.
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| Quelle: secretariadeambiente.gov.co |
* Auf dem Foto ist auch das Haus meiner Schwiegermutter zu sehen, die von dem derrumbe nachts wach wurde und panisch Koffer packte, um sich in Sicherheit zu bringen – das Gebäude ist dann aber, wie man sieht, doch stehen geblieben.
Samstag, 7. Januar 2012
...leiden die Menschen unterm Klimawandel
Kolumbien war 2010 das am drittstärksten vom Klimawandel betroffene Land der Welt – auch im vergangenen Jahr richteten Überschwemmungen so große Schäden an, dass Präsident Santos entschieden hat, nicht am Weltwirtschaftsforum in Davos teilzunehmen: Stattdessen will er hier den Wiederaufbau überwachen.
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