| Ciudad Bolívar: Hier wohnen die ärmsten Familien Bogotás heute. Wie die Sozialwohnungen aussehen und wann sie fertig sein sollen, habe ich nicht rausfinden können. |
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Dienstag, 24. April 2012
...plant das Kabinett, 100.000 Wohnungen zu verschenken
Gestern hat Präsident Juan Manuel Santos gemeinsam mit seinem ehemaligen Innen- und jetzt Wohnungsminister Germán Vargas Lleras angekündigt, neue Häuser zu bauen und diese den "Ärmsten der Armen" zu überlassen - das Projekt soll vier Billionen Pesos (umgerechnet etwa 1,7 Milliarden Euro) kosten und jenen zugute kommen, die nicht die finanziellen Voraussetzungen* für den staatlichen Hausbauzuschuss erfüllen.
* nämlich ein eigener Kredit (wobei ich mich frage, wie arme Familien hierzulande da dran kommen - letztens habe ich gelesen, dass nur 30 Prozent aller Kolumbianer ein Bankkonto haben...)
Dienstag, 31. Januar 2012
...wollen Politiker was gegen Teenie-Schwangerschaften tun
Heute wurde die Investition von 246 Milliarden Pesos (etwa 100 Millionen Euro) in bessere Aufklärungsprogramme beschlossen – der Grund: In Kolumbien ist jedes fünfte Mädchen zwischen 15 und 19 Jahren entweder schwanger oder schon Mutter.
Mittwoch, 18. Januar 2012
...heuert die Stadt Schamanen an, um Regen zu verhindern
Bei der U-20-Fußball-Weltmeisterschaft, die letztes Jahr in Kolumbien stattfand, sorgten sich die Veranstalter, dass es beim Endspiel in der Hauptstadt regnen könnte. Also unterzeichneten sie einen Vertrag mit einem chamán, der für Sonnenschein sorgen sollte. Der Mann war 2010 bereits für die Inauguration des Präsidenten tätig gewesen. Dessen Büro beeilte sich heute zu erklären, dass das Geld für diesen Einsatz, anders als im Fall der WM-Abschlussfeier, nicht aus öffentlichen Töpfen gekommen sei.
Mittwoch, 11. Januar 2012
...müssen Rentner nicht mehr beweisen, dass sie noch leben
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Samstag, 7. Januar 2012
...leiden die Menschen unterm Klimawandel
Kolumbien war 2010 das am drittstärksten vom Klimawandel betroffene Land der Welt – auch im vergangenen Jahr richteten Überschwemmungen so große Schäden an, dass Präsident Santos entschieden hat, nicht am Weltwirtschaftsforum in Davos teilzunehmen: Stattdessen will er hier den Wiederaufbau überwachen.
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