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Dienstag, 14. August 2012

...ist die "Talfahrt" jetzt billiger als die aufm "Gipfel"

Bin heute das erste Mal, seit ich wieder hier bin, in einen Transmilenio gestiegen und war positiv überrascht: In den horas valle (den Talstunden, also der "nicht-rush-hour", von 8 bis 16.30 Uhr) kostet der Fahrschein* nur noch 1400 Pesos, etwa 63 Cent – 17% weniger als zu den horas pico.

Das aktuelle Liniennetz des Transmilenio lässt sich noch nicht ganz mit Berlin oder London vergleichen, aber immerhin wächst es. Quelle: surumbo.com
* mit dem man übrigens so lange und so weit fahren kann, wie man will, solange man das System nicht verlässt

Freitag, 9. März 2012

...legen Proteste gegen teure, überfüllte Busse die Stadt lahm

Als einziges (und damit unzulängliches) öffentliches Verkehrsmittel gerät der Transmilenio immer wieder in die Kritik; heute brach die Stadt wegen eines "Passagierstreiks" fast zusammen: Die roten Busse standen still, die Taxi-Zentralen waren völlig überfordert, die Uni Nacional wurde geschlossen, das Pico y Placa-Fahrverbot aufgehoben – und während sich ein Teil der Demonstranten Straßenschlachten mit der Polizei lieferte, raubten andere die Kassen aus...

Quelle: eltiempo.com

Samstag, 18. Februar 2012

...gibt's nichts, was nicht zwei Räder transportieren könnten (I)

Von drei Kindern ohne Helm bis zu diesen neun Getränkekästen habe ich in Kolumbien schon ungefähr alles gesehen, was (nicht) auf ein Motorrad passt.

Der flüssige Verkehr und der tiefe Ausschnitt des Mannes, der Lina und mir auch noch eine Kusshand zuwirft, sind eindeutige Indizien: Dieses Foto ist nicht in Bogotá entstanden (sondern bei Neiva).