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Donnerstag, 24. Mai 2012

...hat El Espectador seit heute eine neue freie Mitarbeiterin

Meinen ersten Artikel, der heute erschienen ist, habe ich über das Projekt "Kein Täter werden" geschrieben – wer Spanisch liest, ist herzlich eingeladen, einen Blick drauf zu werfen.

Schön, dass Texte von freien Autoren hier als Especial vorgestellt werden. :o)

Freitag, 18. Mai 2012

...wird Pablo Escobar sehnlichst zurückerwartet

Und zwar im Fernsehen: Hinter der Produktion der neuen Serie über das Leben des Narco-Milliardärs steckt Camilo Cano, der Sohn Guillermo Canos – ehemaliger Chefredakteur der Tageszeitung El Espectador, den seine mutigen Kolumnen gegen Escobar im Jahr 1986 sein Leben kosteten.


"Es heißt, Pablo Escobar habe seinen Auftragsmördern für jeden toten Polizisten eine Million Pesos gezahlt. Es heißt, Pablo Escobar habe monatlich 150 Millionen Pesos für Gummibänder ausgegeben, um seine Dollarpäckchen zu organisieren. Es heißt, Pablo Escobar habe mehr als fünf Milliarden Pesos in Treibstoff investiert, um seine Geliebte in seinem Privatjet abzuholen... – was glauben Sie?"

Donnerstag, 22. März 2012

...feiert heute schon wieder ein Medium runden Geburtstag

El Espectador wird heute 125 Jahre alt und ist damit nur ein Jahr jünger als die Republik selbst: In einer dicken Beilage widmet sich die Redaktion einerseits der Vergangenheit*, andererseits drängenden Fragen der Zukunft, die sie von berühmten Leuten beantworten lässt.


Links die Titelseite der Erstausgabe vom 22. März 1887,
rechts die Namen der Menschen, die ihre Ideen beigesteuert haben:
von Madeleine Albright über Arianna Huffington, Dieter Kosslick und Achim Steiner bis Desmond Tutu 

* unter anderem auch Nobelpreisträger Gabriel García Márquez, der in dem Blatt – als 20-Jähriger – seine erste Kurzgeschichte veröffentlichte