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Mittwoch, 27. Juni 2012

...LIEBE ICH (18)

Das Public Viewing – und dass es sowas überhaupt gibt, obwohl es nur* die EM ist.

Wenn la madre patria (das "Mutter-Vaterland"  die "Vaterlandsmutter" Spanien) spielt, wird die Mittagspause halt mal länger...



* Für die Copa América hat in Berlin noch nie jemand eine Großleinwand aufgestellt, oder?

Montag, 21. Mai 2012

...lieben die Leute die neue Frau von "Al Bundy"

Manchmal ist es den rolos dann doch egal, ob jemand aus Bogotá kommt oder aus Barranquilla: Auf Sofia Vergara und ihren Platz in der Forbes-Liste der 100 einflussreichsten Celebrities sind alle stolz.



In der US-Serie "Modern Family" spielt die Kolumbianerin die deutlich jüngere Frau von Familienvater Jay Pritchett (Ed O'Neill, "Eine schrecklich nette Familie"), oft zu schrill, aber meistens sympathisch – und, laut dem Videoblog ihres Sohnes, angeblich mit gespieltem Akzent.

Sonntag, 20. Mai 2012

...wollte ich gestern eigentlich über Popel bloggen

[Aber dann war plötzlich der Tag rum und ich hab zum zweiten Mal seit Beginn dieses Blogs einen Eintrag verpennt: Jetzt lässt sich nicht mehr sagen, einmal sei keinmal – Schuld hat diesmal ein doofer Film, der viel länger war, als ich dachte; "The Hunger Games", nicht zu empfehlen.]

Ursprünglich wollte ich über die Frau im Publikum des Champions-League-Finale bloggen, die in den wenigen Sekunden, die sie im Bild zu sehen war, gründlich ihre Nase gereinigt und mich damit sehr erheitert hat.
Und nicht nur mich – der Kolumnist Daniel Samper Ospina twitterte: "Das einzig bemerkenswerte an dem Spiel war bisher die popelnde Frau." Und mit dem hasta ahora sollte er glücklicherweise Recht behalten: Ab Minute 80 wurde es ja doch noch spannend.

Freitag, 18. Mai 2012

...wird Pablo Escobar sehnlichst zurückerwartet

Und zwar im Fernsehen: Hinter der Produktion der neuen Serie über das Leben des Narco-Milliardärs steckt Camilo Cano, der Sohn Guillermo Canos – ehemaliger Chefredakteur der Tageszeitung El Espectador, den seine mutigen Kolumnen gegen Escobar im Jahr 1986 sein Leben kosteten.


"Es heißt, Pablo Escobar habe seinen Auftragsmördern für jeden toten Polizisten eine Million Pesos gezahlt. Es heißt, Pablo Escobar habe monatlich 150 Millionen Pesos für Gummibänder ausgegeben, um seine Dollarpäckchen zu organisieren. Es heißt, Pablo Escobar habe mehr als fünf Milliarden Pesos in Treibstoff investiert, um seine Geliebte in seinem Privatjet abzuholen... – was glauben Sie?"

Dienstag, 3. April 2012

...dürfen Anzeigen keine Verjüngung mehr versprechen

Letzte Woche hat die Superintendencia de Industria y Comercio den Hersteller des Mittels Revertrex wegen irreführenden Marketings zu einer Geldstrafe und zum Rückzug seiner Werbung verdonnert – das Gesicht der Kampagne, die Diva Amparo Grisales, die hier den kolumbianischen Dieter Bohlen gibt, tingelt seitdem durch die Medien (traurigerweise bieten ihr auch seriöse Zeitschriften wie Semana ein Forum) und behauptet, selbst "der Beweis" zu sein, dass das Mittel wirkt.