Die Fuerzas Armadas Revolucionarias de Colombia haben gestern angekündigt, ihre restlichen Opfer (zehn Soldaten und Schätzungen zufolge etwa 400 Zivilisten) im März freizulassen und die Praxis der Lösegeld-Erpressungen aufzugeben – gleichzeitig lassen sie jedoch weiter Bomben hochgehen.
Nachtrag vom 28.02.2012: Was die zivilen Entführungsopfer angeht, gibt es sehr unterschiedliche Schätzungen – hier erklären zwei NGOs, warum. Außerdem muss ich korrigieren: Die Freilassung bis Ende März haben die Farc bisher nur für die Uniformierten angekündigt.
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Montag, 27. Februar 2012
Freitag, 3. Februar 2012
...weigert sich die Presse, den Terror abzubilden
Nach zwei Bomben-Attentaten mit 18 Toten und mehr als 100 Verletzten innerhalb von 24 Stunden hat sich die Tageszeitung El Espectador heute mit großen Lettern geweigert, Fotos von den Farc-Anschlägen abzudrucken – das erst seit 2008 wieder täglich erscheinende Blatt hat seine eigene, traurige Geschichte mit der violencia im Land: 1986 ermordeten Pablo Escobars Auftragskiller den damaligen Chefredakteur Guillermo Cano Isaza, drei Jahre später zerstörte eine Bombe die Redaktionsräume.
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